Kategorien
Willkommen

Herzlich willkommen Gast! Möchtest Du dich anmelden? Oder willst Du ein Kundenkonto eröffnen?
Neues Magazin "März 2018" online ! KLICK




0
0 Artikel

Frei.Wild - Rivalen & Rebellen, 3 Track Single, Gelb [Ltd. 1500 Stück]

Frei.Wild - Rivalen & Rebellen, 3 Track Single, Gelb [Ltd. 1500 Stück]
4,99 €
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: In ca. 2 Wochen In ca. 2 Wochen
Art.Nr.: 07404
In den Warenkorb

Produktbeschreibung

3 Track Single in GELB [Ltd. 1500 Stück], VÖ: 20.10.2017
 
Rookies&Kings, 1xAlbum + 2x Non Album Track, RK206G
 
Trackliste;
1. Rivalen und Rebellen
2. Im Auge des Sturms
3. Alles Liebe kommt von Schmerzen
 
Auf Kriegsfuß mit der Welt, doch auf Kuschelkurs Richtung Frieden und Anerkennung... ist das Frei.Wild, sind das ihr System und der Schlüssel zu ihrem Erfolg???
Nein, ganz sicher nicht, denn sich die Welt auf billigste Weise lediglich in schwarz-weiß zu färben oder seine eigenen Fenster einfach mit populär anmutenden Billig-Phrasierungen zu untermalen, war und ist nicht die Art dieser Band. Sie war es auch noch nie. Und wer den Baum der Erkenntnis in Frei.Wilds Ländereien wirklich sucht, wird auch erkennen, dass es durchaus differenzierterer Betrachtung bedarf, um diese Band und ihre durchaus auch diskutierbaren Songinhalte zu erklären und zu verstehen. Fakt ist, Sinn, Einstellung und auch Motivation ihrer Zeilen und ihres Handelns gehen synchron Hand in Hand.
Nun also, da wäre sie jetzt, diese 1. und zum Doppelalbum „Rivalen und Rebellen" namensgleiche 3- Track Single. Lediglich der Song „Rivalen und Rebellen" wird auch Teil des Albums sein. Die beiden anderen wahrlich mehr als nur gelungenen Songs werden sonst nicht veröffentlich und sind NUR auf dieser Single erhältlich. Diese erste Single zum Album ist nicht nur grafischer Eyecatcher und schon vor Erscheinen ein rar und hart umkämpftes Sammlerstück, nein, sie ist auch inhaltlich (gewollt) selbst gegrabenes Schlagloch, (gewollt) mit Öl angereichertes erstes Rauchzeichen und auch (gewollt) seelenberuhigende Medizin für alle die danach trachten und ihr Leben eben nicht als Nabel der Welt sehen wollen.
Ganz sicher, es kann jetzt schon mit voller Gewissheit behauptet werden, dass der Track „Rivalen und Rebellen" nahtlos dort anknüpfen wird, wo die größten Live-Gassenhauer wie „Feinde deiner Feinde" oder „Wir reiten in den Untergang" erste und verdammt tiefe Spuren hinterlassen haben. Drückende Doublebass-Attacken, Energie in jedem Atemzug und treibende Beats bis zum letzten Ton.
Der Song „Im Auge des Sturms" beschäftigt sich mit dem aktuell hochbrisanten Thema, dass viele tausende Menschen mit Sorgen, Ängsten, Unzufriedenheit und politischem Unverständnis heute (zu) schnell und gerne als Wutbürger und demokratiefeindliche Ewiggestrige abgetan werden, es aber weder waren, noch sind, diesem Mechanismus ihres fast immer ungerechten Beschusses zur Folge aber sehr schnell werden können. „Im Auge des Sturms lässt man die Menschen allein, im Auge des Sturms predigt man Wasser und säuft Wein" heißt es im musikalisch brachial drückenden Track der aber auch gleichzeitig zu bedachterem Umgang zwischen allen Seiten aufruft und auch hier zu differenzierterer Betrachtung mahnt, vor allem auch aus medialer Sicht die unnötig Aggressionen schürt. Merkels „Wir schaffen das"- Zitat in Original- Stimme zwischen krachenden E- Gitarren gibt es inklusive obendrauf.
Auch „Alles Liebe kommt von Schmerzen" bahnt sich seinen audio-akustischen Weg sofort und schonungslos in die letzten Gehörwindungen. Er handelt von dieser überall verbreiteten und noch öfter gelehrten „Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu"-Attitüde und beruht auf dem Faktum, dass Menschen dessen Aussage immer wieder vergessen, verdrängen und kategorisch nur „für sich selbst" auslegen. Weil zu egoistisch, weil zu bequem, weil keine Lust sich zu ändern- um dafür nur wenige Gründe zu nennen. „Alles Liebe kommt von Schmerzen" ist ein sehr guter selbstreflektierender Arschtritt mit durchaus popig-eingängigem Sound und Frei.Wild-typischer Hookline.
Keine Frage, „Rivalen und Rebellen"- die Single bündelt drei "very, very" gute Tracks, sie ist ein super Sammlerstück und zudem ein wahnsinnig starker Vorbote auf das kommende Album. Die Single gibt es in limitierter Auflage in Schwarz und Grellgelb, den Farben des kommenden Albumcovers von "Rivalen und Rebellen".
 
Rivalen und Rebellen
Unser Wort, als spitzes scharfes Schwert
Biegt sich nicht, bricht nicht, nein es wehrt
Sich voll Aggression
Die Bissigkeit ist nicht kaschiert
Ist wirklich echt, ihr habt es gespürt
Und so bleiben auch Narben
Die Evolution hat nach uns verlangt
Wollte keine Speichellecker, sie wollte Rock`n`Roll Vollstrecker
Die Evolution und so wir kämpften uns nach vorne
Wir sind Rivalen
Rivalen und Rebellen
Wir sind Freunde, wir sind Brüder
Ja wir sind
Wir sind Rivalen
Rivalen und Rebellen
Wir sind Flanke, sind Geschütze
Ja wir sind: Rivalen und Rebellen
Wir sind wie Gift, gemieden, gebraucht
Immer da, wo es blitzt und grollt und raucht
Und wo es hart zur Sache geht
Eine Band, gehasst und doch geliebt
Die mit euch durch das Leben zieht
Und sich eben nicht verbiegt
Die Evolution hat nach uns verlangt
Wollte keine Speichellecker, sie wollte Rock`n`Roll Vollstrecker
Die Evolution und so wir kämpften uns nach vorne
 
Im Auge des Sturms
Von den Schlechten verlacht zu werden ist besser als Lob
Zum Mehrheitsapplaus klatscht gerne jeder Idiot
Springt auf denkt nicht nach, die Meinungsnazis sind hier
Mit Tinte statt Stahlhelm, doch in alter Manier
Die Hexenjagd sie beginnt, Druckerwalzen sie rollen
Sündenböcke an die Wand im Stil vom dunkelsten Deutschland
Blitzkrieg durch alte Totschlag- Argumente
Keule über den Kragen, und dann jagen, jagen, jagen
Im Auge des Sturms
Lässt man die Menschen allein
Im Auge des Sturms
Predigt man Wasser und säuft Wein
Der Brandherd er zischt, agiert dann auch ungerecht
Pulverfässer zu kochen bleibt ein dummes Geschäft
Die neuronale Verknüpfung zwischen Hetzern macht blass und
Die Frequenz ihrer Mutter strahlt nur „wir schaffen das"
Feuer auf dem Dach im Hause Ratlos, Unmut breitet sich aus
Doch statt die Sorgen zu löschen, gießt man Öl auf die Flammen
Aus bisher nicht Radikalen formt ihr Ultra- Hardliner
Und was diese dann schaffen braucht hier ebenfalls keiner
Im Auge des Sturms
Lässt man die Menschen allein
Im Auge des Sturms
Predigt man Wasser und säuft Wein
Repressiv und überheblich und totalitär
Bleibt der Fundus des Unmuts
Dieser „Jetzt erst recht" Abwehr
Stellt euch den Fragen
Hört auch was sie euch sagen
Sonst werden die Gejagten
Jagen, jagen, jagen
 
Alles Liebe kommt von Schmerzen
Augen zu, Augen auf, Freunde kommen und gehen
Wunden heilen, Tränen trocknen, so ist das Leben
Alles verändert sich, das „Sich" verändert dich
Es ist nicht wirklich ok, wie wir sind, wie es ist
Aus Dreck wird Silber, aus Müll wird auch Gold
Haben Zorn gesät, für uns nur Liebe geholt
Wir schließen Bücher, öffnen Reime und Zeilen
Worte können weh tun, Worte können heilen
Und so teilen wir aus
Für keinen, für kleinen Applaus
Wir selber stecken nicht gerne ein
Denn jeder streut Tränen, aber keiner will weinen
Aus den Augen, aus dem Sinn
Jeder Pfeil aus Gift und Galle
Schmerzt nur im eigenen Herzen drin
Aus den Augen, aus dem Sinn
Alles Liebe kommt von Schmerzen
Spür den selben Pfeil im eigenen Herzen drin
Alles Liebe kommt von Schmerzen
Wenn aus deinem Mund die Nächstenliebe selten spricht
Der- Nett-Streit- Sieg mit anderen auch nie deiner ist
Dann lass es gut sein, ist halt so, ist auch nicht schlimm
Das alles wird nicht dich und auch keinen anderen umbringen
Giftige Pfeile fliegen meist wie ein Bumerang
Zurück zum Bogenschützen, an ihren Anfang
Je öfter du sie in Gift tauchst und auf andere schießt
Umso verletzter du dann selbst am Boden liegst
Wir teilen aus
Doch wir lernen nicht draus
Wir selber stecken nicht gerne ein
Jeder will Jäger und kein Opfer sein